Japan – das Land des Lächelns und der leisen Töne. Ja, das kann man durchaus so sagen – zumindest als poetisches Bild.
Japan wird oft als ein „Land der leisen Töne“ beschrieben, weil in vielen Bereichen Zurückhaltung, Achtsamkeit und feine Nuancen eine große Rolle spielen. In der Kommunikation sind es oft kleine Gesten, Pausen oder ein stilles Einverständnis, die Bedeutung tragen, statt lauter Worte. Von dem wunderbaren Zauber eines leisen Klanges handelt unsere Geschichte aus Japan. Lasst euch entführen in dieses wunderbare Land und genießt die Geschichte der leisen Töne.
(Japan, gefunden bei Hekaya)
Auch in russischen Märchen spielt die Liebe eine wichtige Rolle. In der Geschichte „Elena die Weise“ geht es jedoch nicht nur um dieses Gefühl, sondern ebenso um die Stärke kluger Frauen und die Erkenntnis, dass Leichtigkeit im Leben oft den Sieg davonträgt. Dieses Märchen hebt sich von vielen anderen russischen Erzählungen ab, die häufig von einer eher düsteren und tiefgründigen Stimmung geprägt sind. Viel Freude bei der ersten Station unserer „Märchenreise“.
Quelle:
Afanaßjew, A. N.: Russische Volksmärchen. Wien: Ludwig, 1910, S. 94-103.
Wenn ich ganz ehrlich bin, sind Prinzessinnengeschichten nicht wirklich mein Ding, aber die eine oder andere Geschichte gefällt auch mir. So ging es mir auch mit der kleinen Geschichte „Stiefelchen“. Ich musste sie einfach mal erzählen – und von ihrer Leichtigkeit her passt sie auch wunderbar zu den „Märzküssen“ im Artikel dieses Monats. Viel Freue damit.
In Märchen sind Bäume niemals nur Kulisse. Sie sind Wegweiser, Beschützer und manchmal auch Prüfende. Unter ihren Kronen finden Verirrte Zuflucht, an ihren Stämmen öffnen sich verborgene Türen, und in ihren Ästen wohnt das Wissen vieler Generationen. Jeder Baum trägt ein Geheimnis, und keines gleicht dem anderen. Welches Geheimnis trägt der „Baum der Wundergaben“? Findet es heraus und genießt die symbolische Fülle des Lebens und hört, dass Dankbarkeit und Achtsamkeit die Tore zur Magie der Welt öffnen.