Oktober 2026
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Freundinnen und Freunde der Erzählkunst,
unsere märchenhafte Reise um die Welt geht weiter. Nachdem wir im September die geheimnisvolle Welt Schottlands erkundet haben, führt uns unser Weg im Oktober in den hohen Norden – nach Skandinavien.
Es ist eine Welt, in der alte Bräuche und überlieferte Geschichten bis heute eine besondere Faszination ausüben. Lange Winter, helle Sommernächte, tiefe Wälder, weite Seen und das Meer prägten das Leben der Menschen und fanden ihren Weg in ihre Mythen und Sagen.
Die Menschen des Nordens erzählten sich Geschichten, die von der engen Verbindung zwischen Mensch und Natur berichten. Berge, Wälder, Flüsse und das Meer waren nicht einfach Landschaft, sondern Teil einer Welt voller Geheimnisse. Altes Wissen wurde von Generation zu Generation weitergegeben, ebenso wie Bräuche, Lieder und Erzählungen, die von den Kräften der Natur und vom Kreislauf des Lebens berichten.
Besonders in den alten Sagen spürt man diese Verbundenheit. Sie erzählen von Mut und Schicksal, von Aufbruch und Heimkehr, von der Kraft des Wassers und der Weisheit, die in der Natur verborgen liegt.
Vielleicht ist es gerade diese tiefe Achtung vor der Natur, die den alten Geschichten aus dem Norden ihren besonderen Zauber verleiht. Wenn wir ihnen lauschen, begegnen wir einer Welt, in der Mensch und Natur noch viel unmittelbarer miteinander verbunden sind.
Im Oktober bleiben wir also im Norden und lassen uns von seinen alten Geschichten, seinen Mythen und seinem Liebe besonderen Zauber begleiten.
Ich lade euch ein, mit mir ein wenig in diese Welt einzutauchen – und einer Geschichte zu lauschen, die von einer ganz besonderen Reise erzählt …
Seid herzlichst gegrüßt
Eure

September 2026
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Liebe Freundinnen und Freunde der Erzählkunst,
unsere Märchenreise geht weiter! Nach unserer Reise durch die zauberhafte Welt Afrikas führt uns unser Märchenweg im September nach Schottland – in ein Land, in dem alte Geschichten, geheimnisvolle Wesen und magische Begegnungen tief in der Erzähltradition verwurzelt sind.
Schottische Sagen erzählen von einer Welt, die gleich neben unserer eigenen zu liegen scheint. Hinter einem Hügel, unter einem alten Baum oder am Ufer eines stillen Sees kann sich der Zugang zu einer anderen, geheimnisvollen Welt verbergen. Einer Welt, in der Feen leben, Wasserwesen auf Reisende warten und seltsame Begegnungen möglich sind.
Besonders faszinierend ist das Reich der Feen – der „Fairies“. Doch diese Wesen sind in den schottischen Geschichten nicht immer die kleinen, freundlichen Wesen, die wir aus unseren Kinderbüchern kennen. Sie können wunderschön und hilfsbereit sein, aber ebenso geheimnisvoll, stolz und manchmal sogar gefährlich. Wer ihre Welt betritt, sollte deshalb achtsam sein und die Regeln der Feen kennen.
Eine besondere Rolle spielen die Feenhügel, die sogenannten Sìthean. Der Überlieferung nach sollen sich darin die verborgenen Reiche der Feen befinden. Manche Geschichten erzählen, dass man zu bestimmten Zeiten sogar Musik aus dem Inneren eines solchen Hügels hören kann. Und wer sich von dieser Musik verzaubern lässt, weiß vielleicht nicht mehr, ob nur wenige Minuten oder viele Jahre vergangen sind.
Auch an den schottischen Seen und Flüssen begegnen uns geheimnisvolle Gestalten. Da gibt es die Kelpies, magische Wasserwesen, die häufig die Gestalt eines wunderschönen Pferdes annehmen. Sie locken unvorsichtige Menschen auf ihren Rücken und verschwinden dann mit ihnen in den Tiefen des Wassers.
Doch die schottische Sagenwelt kennt noch viele weitere geheimnisvolle Wesen: Brownies, die heimlich Hausarbeiten erledigen, geheimnisvolle Selkies, die zwischen der Welt der Menschen und der der Robben wechseln können, und zahlreiche Geister und Sagengestalten, die in alten Burgen, auf einsamen Inseln oder in nebligen Tälern zu Hause sein sollen.
Vielleicht ist es gerade das Besondere an diesen Geschichten: Sie lassen die Grenze zwischen unserer Welt und der Welt der Fantasie verschwimmen. Plötzlich kann ein gewöhnlicher Hügel ein Feenreich sein, ein stiller See ein Zuhause für ein magisches Wesen und ein alter Stein der Beginn einer unglaublichen Geschichte.
Im September wollen wir genau diese geheimnisvolle Seite Schottlands entdecken und uns von seinen alten Sagen und Märchen verzaubern lassen.
Also öffnet eure Ohren und eure Fantasie – vielleicht raschelt es bald im schottischen Nebel, irgendwo erklingt leise Feenmusik und ein geheimnisvolles Wesen wartet schon auf uns.
Seid herzlichst gegrüßt
Eure

Juli und August 2026
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Hier geht es ab 1. August zur Hörprobe des August 2026
Liebe Freundinnen und Freunde der Erzählkunst,
unsere Reise um die Welt führt uns in den Sommermonaten Juli und August auf einen Kontinent voller Wunder, Farben und Geschichten: Afrika.
Afrika ist ein Ort wie aus einem Märchenbuch. Endlose Savannen, majestätische Berge, geheimnisvolle Wüsten und tropische Strände laden zum Träumen ein. Wenn die Sonne golden über die weiten Landschaften scheint und am Abend der Himmel in leuchtenden Farben erstrahlt, fühlt man sich wie in einer zauberhaften Märchenwelt.
Gerade die Monate Juli und August sind eine wunderbare Reisezeit. In vielen Regionen herrscht angenehmes, trockenes Wetter, sodass Tiere besonders gut beobachtet werden können. Elefanten ziehen durch die Savanne, Giraffen streifen über die Ebenen und Löwen ruhen unter schattigen Bäumen. Die Natur zeigt sich von ihrer beeindruckendsten Seite und schenkt unvergessliche Momente.
Doch Afrika begeistert nicht nur mit seiner Tierwelt. Der Kontinent ist reich an Geschichten, Traditionen und Märchen, die seit Generationen weitergegeben werden. Sie erzählen von mutigen Helden, klugen Tieren und magischen Wesen und lassen uns in eine Welt voller Fantasie eintauchen.
In den kommenden Wochen entdecken wir gemeinsam die märchenhafte Schönheit Afrikas, lernen spannende Kulturen kennen und begeben uns auf eine Reise voller Abenteuer, Wunder und Geschichten. Packt eure Fantasie ein – unser Märchenweg führt uns im Juli und August durch die zauberhafte Welt Afrikas!
Seid herzlichst gegrüßt
Eure

Juni 2026
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Liebe Freundinnen und Freunde der Erzählkunst,
von Russland über Japan geht es im Monat Juni zurück nach Europa in die Niederlande, oft einfach Holland genannt. Sie sind ein kleines, aber faszinierendes Land im Herzen Europas. Bekannt für ihre malerischen Windmühlen, die bunten Tulpenfelder und die weiten Grachten, verzaubern die Niederlande Besucher mit ihrer ganz eigenen Magie.
Das Land liegt tief unter dem Meeresspiegel, und die Menschen hier sind wahre Meister darin, mit Wasser und Natur zu leben. Dank eines ausgeklügelten Systems aus Deichen, Kanälen und Pumpen schützen sie ihre Heimat vor Überflutungen – eine Geschichte von Mut, Einfallsreichtum und Zusammenhalt.
Die Städte wie Amsterdam, Utrecht und Rotterdam strahlen eine Mischung aus historischer Pracht und moderner Lebendigkeit aus. Genauso bunt und vielfältig wie die Landschaft sind auch die Menschen, die hier leben: kreative Künstler, weltoffene Händler und liebevolle Familien. Und überall hört man Geschichten – von alten Seefahrern, mutigen Prinzessinnen und geheimnisvollen Legenden, die tief in der niederländischen Kultur verwurzelt sind.
Wenn du die Niederlande besuchst, wirst du merken wie die Menschen hier ihr Erbe lieben und pflegen, aber gleichzeitig voller Ideen für die Zukunft sind. Ein Land, in dem Altes und Neues Hand in Hand gehen – genau der richtige Ort für märchenhafte Geschichten.
Die Niederländer gelten als offen, freundlich und sehr tolerant. reden gerne direkt, was manchmal überraschen kann, doch genau diese Ehrlichkeit macht den Umgang mit ihnen so angenehm. Flunkern können sie nicht so gut – und was passiert, wenn sie es doch tun? Das erfahrt ihr in meiner Geschichte für diesen Monat.
Seid herzlichst gegrüßt
Eure
