Gedanken zum Sommer

Liebe Freunde der Erzählkunst,

magisch wirkt der Sommer für viele Menschen mit seiner Wärme, seiner Leichtigkeit und den langen Tagen. Die Pracht der Natur bringt uns Glück ins Herz und öffnet unsere Seelen. Wir werden beschwingt und leicht, wir sind kommunikativer, lassen Nähe und Kontakt zu – im Urlaub, in fernen Ländern, im Straßencafé, im Park und in der Stadt. Die Leichtigkeit schafft eine ganz andere Welt – wir freuen uns und sind zufrieden. In dieser Freude schreiben wir andere Geschichten, Geschichten von der Nähe zu anderen Menschen, von Großzügigkeit und Solidarität, von Verbundenheit und Liebe. Und manche denken: „So müsste es immer sein.“

Der Sommer hat seine Geschichten, die erzählt werden im Freien, beim gemütlichen Zusammensein mit Familie und Freunden. Auch ich werde in diesem Sommer wieder meinen Koffer packen und nach Bornholm reisen um dort meine Geschichten zu erzählen. Hier geht es zum Plakat.

Die drei Aufführungen mit den Integrationskindern des Projektes „Forme, fühle, fantasiere – Willkommen in der Welt der Märchen“ an der Profilschule in Fürstenberg (In Kooperation mit der LKD und der Jugendkunstschule Bleiwäsche) waren für die Kinder, aber auch für die Kunstpädagogin Anette Lange und mich ein toller Erfolg. Gemeinsam sind wir den Weg bis zu den Vorstellungen gegangen. Wir haben uns eine Geschichte gesucht und es hat uns das Märchen „Warum das Meerwasser salzig ist“ gefunden. Wir haben diese Geschichte fantasiert und weiter gesponnen, so dass aus den ursprünglich drei Akteuren der Geschichte schließlich zehn wurden. Jedes Kind hat sich überlegt, wie „seine“ Figur gebaut werden kann und welche Rolle sie spielen wird. Dann wurden die Figuren geformt, gefühlt, angemalt, bekleidet. Wir haben eine Bühne gebaut, das Figurentheaterstück fantasiert und geschrieben, die Kulissenbilder gestaltet und an den Vorstellungen gearbeitet. Auch die Gitarren- und Gesangs-AG konnten wir begeistern – und sie haben uns tatkräftig mit Gesang und Musik unterstützt. Schön zu sehen, dass bei den Integrationskindern große Fortschritte erzielt wurden, sowohl in sprachlicher als auch in integrativer Hinsicht.

Ich wünsche euch allen einen tollen und erlebnisreichen, aber auch erholsamen Sommer und vielleicht mögt ihr mich „öffentlich“ im Herbst wiedersehen. Ich mache euch einfach schon mal ein bisschen neugierig – schaut in meinen Terminkalender. Einige treffe ich ja bald bei privaten Buchungen und Veranstaltungen und ich freue mich auf euch alle.

Eure